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Polychrones Zeitverständnis in Frankreich

In Frankreich ist ein polychrones Zeitverständnis vorherrschend; viele Dinge werden gleichzeitig erledigt. Zeitpläne werden häufig nur als grobe Orientierung aufgefasst und können jederzeit an neue Prioritäten und die aktuelle Situation angepasst werden. Der Kulturstandard Flexibilität wirkt sich somit auch auf den Umgang mit dem Faktor „Zeit“ aus.

Franzosen empfinden Unterbrechungen meist nicht als störend, sondern widmen ihre volle Aufmerksamkeit der Person, die gerade etwas von ihnen möchte. Die Einhaltung von Terminen und Zeitplänen tritt dabei schon einmal hinter den zwischenmenschlichen Beziehungen zurück. Zeitliche Verzögerungen sind zwangsläufig die Folge. Diese werden jedoch nicht generell als negativ bewertet. Diese flexible und simultane Vorgehensweise wird meist als Grundlage für ein effektives Arbeiten angesehen.

Der französischen Polychronität steht ein monochrones Zeitverständnis in Deutschland gegenüber: In der deutschen Kultur wird gern langfristig und genau geplant. Bei der Arbeit konzentrieren sich Deutsche in der Regel auf eine Sache und erledigen anstehende Aufgaben in der vorgegebenen Reihenfolge.

Zum besseren Verständnis: Was heißt es, polychron zu arbeiten?

Ich beginne mit Aufgabe A, schiebe dann zunächst einen Teil von Aufgabe B dazwischen. Im Anschluss mache ich mit Aufgabe C weiter, komme wieder zu A zurück, um mich schließlich noch einmal mit B zu beschäftigen …

Weitere Informationen erhalten Sie auch durch ein Interkulturelles Training Frankreich

7.8.13 09:24

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